Normalerweise findet die schweizweite Aktion bike to work im Frühling statt. Dieses Jahr wurde sie wegen des Corona-Lockdowns in den Herbst verschoben. An Erfolg hat sie deswegen nichts eingebüsst.

Als eine von zahlreichen Massnahmen ihres betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) ermutigt SWICA ihre Mitarbeitenden, am schweizweiten Projekt bike to work ihres Kollektivpartners Pro Velo Schweiz teilzunehmen und übernimmt auch sämtliche Kosten dafür (sehen Sie das Video). Neben dem Teamgeist fördert die Aktion auch die Fitness der Mitarbeitenden und soll sie motivieren, auch künftig mehr Bewegung in ihren Alltag einzubauen. Mitmachen kann jeder, der gerne Velo fährt. Da die Teams aus vier Personen bestehen, beteiligen sich auch Mitarbeitende, die sonst nur selten in die Pedale treten.

Jedes Team fährt an möglichst vielen Tagen mit dem Velo zur Arbeit. In einem Online-Kalender werden die absolvierten Kilometer eingetragen. Zu sehen, welches Team zuoberst auf der Teamrangliste positioniert ist, spornt an, noch mehr Kilometer abzuspulen.

Velofahren hat zahlreiche positive Eigenschaften

bike to work sorgt nicht nur während den Aktionsmonaten für einen positiven Effekt. «Viele Teilnehmende merken durch die Teilnahme an der Challenge, wie gut es ihnen tut, aktiv und in Bewegung zu sein. Daraus entwickelt sich oft ein verändertes Mobilitätsverhalten. Es führt dazu, dass die Teilnehmenden auch nach der Aktion vermehrt mit dem Velo zur Arbeit fahren», sagt Claudia Bucher, Leiterin Corporate Communications und Fundraising bei Pro Velo Schweiz. Ein grosser Vorteil des Velofahrens ist der, dass es jederzeit und überall möglich ist. Es schont die Gelenke, fördert das Balancegefühl und es stärkt Herz und Kreislauf.

Ein Jahr mit Premieren

In der Regel findet die Aktion im Mai und Juni statt. Im Durchführungsjahr 2020 kam es bei bike to work gleich zu mehreren Premieren: Aufgrund des im Frühjahr verhängten Lockdowns verschoben die Verantwortlichen die Aktion in die beiden Herbstmonate September und Oktober. In den Vorjahren erleichterten die auf die Aktion folgenden Sommermonate den Teilnehmenden, weiterhin sportlich zu bleiben. Inwiefern dies auch in diesem Jahr in der kälteren Jahreszeit geschieht, wird sich zeigen.

Zum ersten Mal durften auch Mitarbeitende teilnehmen, die im Home-Office arbeiteten. Weil ihr Arbeitsweg entfiel, war es auch gestattet, private Velofahrten anzurechnen. Unverändert war es einem Teammitglied pro Viererteam erlaubt, zu Fuss, mit dem Trottinett, einem Skateboard oder mit einem E-Bike teilzunehmen. Auch die Kombination von öffentlichem Verkehr und Velo beziehungsweise Velo und Auto war zugelassen.

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