Nadine Witzig Fredy Wiesner Gastronomie

Sehr viele Kurzabsenzen und Mitarbeitende, die im Stundenlohn angestellt sind, verursachen komplizierte Berechnungen im Krankentaggeld-Bereich. Bei der Fredy Wiesner Gastronomie AG war der administrative Aufwand, um Taggeldleistungen zu melden, hoch. Dank einem neuen Berechnungsmodell konnten die Abläufe stark vereinfacht werden.

Rund 70 Prozent der Mitarbeitenden sind bei der Fredy Wiesner Gastronomie AG, einem Familienunternehmen mit rund 500 Mitarbeitenden, im Stundenlohn angestellt. Für ein Unternehmen in der Gastronomie kein ungewöhnliches Bild. «Bei unseren Mitarbeitenden, die im Stundenlohn angestellt sind und bereits nach wenigen Wochen krankheitsbedingt ausfallen, haben wir noch keinen Jahreslohn, sondern müssen einen errechnen. Das ist nicht ganz einfach, da der Anstellungsgrad sehr stark variieren kann», erklärt Nadine Witzig, Verantwortliche HR-Abteilung bei der Fredy Wiesner Gastronomie. Um die Taggeldleistungen korrekt abzurechnen, musste SWICA bis anhin die Lohnsummen kompliziert herleiten, was beim Kunden und bei SWICA hohen administrativen Aufwand verursachte. Nadine Witzig: «Gemeinsam mit unserem Kundenbetreuer haben wir die Abläufe kritisch hinterfragt und ein vereinfachtes und einheitliches Berechnungsmodell eingeführt.»

Kleinfälle werden einfach abgewickelt

Das Unternehmen kann nun Kurzabsenzen einfacher und schneller melden und anschliessend die von SWICA gemachten Berechnungen rasch verifizieren. Eine deutliche Verbesserung – fürs Unternehmen, aber auch für SWICA: «Dank dem guten und intensiven Austausch werden Kleinfälle nun einfach abgewickelt und unsere Leistungsabteilung kann ihr Augenmerk auf die komplexeren, länger andauernden Fälle legen», sagt Sven Lüdin, Regionalleiter Leistungen Unternehmen der SWICA Regionaldirektion Zürich. «Fallen uns Unregelmässigkeiten auf oder besteht die Möglichkeit einer Langzeitabsenz, informieren wir den Kunden, um gemeinsam das weitere Vorgehen zu besprechen.»

Fokus Care Management

«Vermuten wir bei einem krankgeschriebenen Mitarbeitenden weitergehende Probleme oder sind wir unsicher, wie wir uns verhalten sollen, wenden wir uns an SWICA», sagt Nadine Witzig. Kundenbesucher schauen bei der betroffenen Person vorbei und verschaffen sich einen Überblick. Bei Bedarf wird das Care Management eingeschaltet: Care Manager unterstützen arbeitsunfähige Mitarbeitende, damit sie wieder in den Arbeitsprozess integriert werden können. Für den Arbeitgeber sinken die Kosten für Absenzen und Know-how bleibt erhalten. «Dieses Gesamtpaket erleichtert meinen Mitarbeitenden die Arbeit», so Manuel Wiesner, CFO bei Fredy Wiesner Gastronomie. «Wir müssen nicht überlegen, an wen wir uns wenden sollen – unsere Kundenbetreuer nehmen die Anfragen entgegen und leiten sie an die richtige Abteilung weiter.»

Dynamisches Familienunternehmen
Die Fredy Wiesner Gastronomie AG ist seit Anfang der neunziger Jahre mit verschiedenen Gastronomiekonzepten auf dem Schweizer Markt tätig. Erlebnisgastronomie «around the world» steht im Fokus: Das Familienunternehmen mit Sitz in Volketswil betreibt 25 Betriebe mit rund 500 Mitarbeitenden aus über 60 Ländern in den Städten Zürich, Bern, Basel, Zug, Luzern und Winterthur. Zum Unternehmen gehören unter anderem das Nooch Asian Kitchen, die Negishi Sushi Bar, die Outback Lodge sowie The Butcher. Die Fredy Wiesner Gastronomie verfolgt einen kontinuierlichen Expansionskurs.

 

 

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