Wie gestresst sind die eigenen Mitarbeitenden? SWICA führt regelmässig die Umfrage «Friendly Work Space Job-Stress-Analysis» (vorher «S-Tool») von Gesundheitsförderung Schweiz durch, um den Stresslevel der Mitarbeitenden zu kennen. Durch eine Wiederholung der Umfrage wird ersichtlich, welche Massnahmen bereits Wirkung zeigen und wo der Schuh noch drückt.

Stress am Arbeitsplatz: das Thema ist aktueller denn je. An der zweiten Umfrage «Friendly Work Space Job-Stress-Analysis», die SWICA bei den eigenen Mitarbeitenden durchgeführt hat, nahm 77 Prozent der Belegschaft teil. «Ein Vertrauensbeweis unserer Mitarbeitenden, dass ihr Input zählt und wir Massnahmen umsetzen», so Reto Dahinden, CEO bei SWICA. Die Befragung hat gezeigt, dass einige der Massnahmen bereits Wirkung zeigen – die Werte haben sich entsprechend verbessert. Bei der ersten Mitarbeiterbefragung vor drei Jahren, die im Rahmen des Labels «Friendly Work Space» mit dem die SWICA Gesundheitsorganisation seit 2009 ausgezeichnet ist, ungesetzt wird, betrug der Rücklauf rund 50 Prozent. Auf der Basis der Auswertung lokalisierte ein externes Beratungsunternehmen mögliche Problemfelder und definierte gemeinsam mit der SWICA-Führung und dem BGM-Team Massnahmen, um die Schwachstellen zu beheben.

 

Mitarbeitende stärker beteiligen

«Einige der Schwachstellen waren immer noch vorhanden. Als Massnahme bildeten wir unter anderem Gesundheitszirkel », erklärt Daniel Angst, Abteilungsleiter Präventionsmanagement bei SWICA. In jeder Regionaldirektion gab es einen Zirkel mit drei bis neun motivierten Mitarbeitenden aller Hierarchiestufen. «Der Zirkel erarbeitete innovative und kreative Ideen und Lösungsansätze, um die gesundheitlichen Ressourcen zu fördern und die stressbedingten Belastungen zu vermindern. Die Mitarbeitenden wurden dadurch involviert.»

Von der Führung getragen

Dank seinem modularen Aufbau eignet sich «Friendly Work Space Job-Stress-Analysis» für beinahe alle Unternehmen, unabhängig von Branche oder Grösse. «Wichtig sind das Engagement und die Bereitschaft des Managements, die Ergebnisse zu reflektieren und daraus Massnahmen abzuleiten», so Daniel Angst. Die interne Kommunikation sei ein wichtiger Punkt, um die Mitarbeitenden nicht nur zu informieren, sondern auch in die Verantwortung zu nehmen. Dies gelinge, indem man sie aktiv ins Projekt einbinde.

 

 

 

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.