Der Kanton Graubünden ist bekannt für seine überdurchschnittlich hohen Unfallzahlen, bedingt vor allem durch Freizeitunfälle. Bei den Personaldiensten Chur kennt man das Phänomen und schätzt die effiziente Versicherungslösung von SWICA.

Rund 1300 Mitarbeitende sind bei der Stadtverwaltung Chur beschäftigt. Ihre Personalstruktur ist äusserst heterogen: Fast die Hälfte der Angestellten sind als Lehrpersonen tätig, die übrigen 53 Prozent gehören den Bereichen Verwaltung, Technik, Polizei, Reinigung und Schulzahnklinik an.

Alle Mitarbeitenden der Stadtverwaltung Chur haben bei SWICA das Krankentaggeld sowie den Unfall- und Unfallzusatz versichert. «Anfang 2013 hat die Stadt die Unfall- und Unfallzusatzversicherung bei SWICA abgeschlossen – mit Ausnahme der obligatorisch bei der Suva versicherten Organisationseinheiten», sagt Mirta Gadient Räber, stellvertretende Leiterin Personaldienste Chur. Ein Jahr später kam das Krankentaggeld dazu. Die Versicherungen wurden öffentlich ausgeschrieben. «SWICA erreichte jeweils die höchste Gesamtpunktzahl bei den definierten Kriterien und entschied das Ausschreibungsverfahren für sich», ergänzt sie.

Eine gute Versicherungsdeckung hilft bei der Wiedereingliederung

Die Personalfrau schätzt die unkomplizierte, persönliche und effiziente Zusammenarbeit mit dem Leistungsmanagement von SWICA und dass die Betreuung der kranken und verunfallten Mitarbeitenden in der Schweiz von A bis Z in einem Leistungsfall erfolgtDas Care Management durch Care Managerin Jelena Stevic wird ebenfalls in höchsten Tönen gelobt: «Als Bindeglied zwischen Mitarbeitenden und Arztpersonen ist das Care Management bei der Wiedereingliederung von komplexen und langen Fällen für uns als Arbeitgeber sehr wertvoll».

Die Zahl der Nichtberufsunfälle ist analog zu anderen Branchen auch bei der Stadt Chur steigend. Mirta Gadient Räber beobachtet diese Entwicklung: «Wir gehen davon aus, dass dies in erster Linie mit dem veränderten Freizeitverhalten beziehungsweise mehr Aktivität in der Freizeit zu tun hat.»

Viel Sport, mehr Unfälle

Wenn sich die Berge sozusagen vor der Haustüre befinden, ist es naheliegend, entsprechende Outdoor-Sportarten zu treiben. Mehr Aktivität führt folglich zu mehr Unfällen. Die häufigste Sportart bei Sportunfällen von Einwohnern des Kantons Graubünden war laut Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung (SSUV) in den Jahren 2014-18 Skifahren mit einem Anteil von 17 Prozent. Der Vergleichswert für die Gesamtschweiz liegt bei 14 Prozent. Ebenfalls überproportional vertreten ist Eishockey. Dass die Bündner und Churer Angestellten aufgrund ihres sportlichen Freizeitverhaltens über eine bessere allgemeine Gesundheit verfügen, ist durchaus vorstellbar.

 

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