Bald ist es wieder soweit und die Skisaison startet. Höchste Zeit, sich körperlich auf die spezifischen Belastungen beim Skifahren vorzubereiten und zudem die Skibindungen prüfen zu lassen. Für SWICA-Kunden ist dies kostenlos.

Auslösebindungen haben das Skifahren sicherer gemacht. Bei korrekter Bindungseinstellung können viele Verletzungen an Unterschenkel, Fussgelenk und Knie verhindert werden. Der individuelle Auslösewert hängt von verschiedenen Parametern wie Körpergrösse, Gewicht, Alter und Skifahrertyp ab.

Bestimmen Sie Ihren Skifahrertyp

Die Art des Skifahrens wird in drei Typen eingeteilt. Wählen Sie den Typ, der am ehesten Ihrem persönlichen Fahrstil entspricht, um die Skibindung optimal einstellen zu lassen.

Typ 1: Ich fahre an Hängen mit leichter bis mittlerer Neigung eher langsam und vorsichtig. Oder: Ich habe erst gerade mit Skifahren angefangen und bin mir daher meiner Zuordnung nicht sicher.

Skifahrende, die sich dem Typ 1 zuordnen, erhalten eine Auslöseeinstellung, die unter dem Durchschnitt liegt. Der Vorteil ist eine leichte Auslösung bei einem Sturz, der Nachteil das höhere Risiko für eine Frühauslösung.

Typ 2: Ich fahre an Hängen mit mittlerer Neigung kontrolliert mit einer angepassten mittleren Geschwindigkeit. Oder: Weder die Beschreibung von Typ 1 noch von Typ 3 treffen auf mich immer oder vollständig zu.

Skifahrende, die sich dem Typ 2 zuordnen, erhalten eine Auslöseeinstellung, die dem Durchschnitt entspricht.

Typ 3: Ich fahre an steilen Hängen schnell und aggressiv.

Skifahrende, die sich dem Typ 3 zuordnen, erhalten eine Auslöseeinstellung, die über dem Durchschnitt liegt. Der Vorteil ist ein kleines Risiko einer Frühauslösung, der Nachteil im Gegenzug die erschwerte Auslösung bei einem Sturz.

Bei Kindern, die weniger als 22 kg wiegen, sollte auf die Einstellung für Typ 3 verzichtet werden.

Darüber hinaus kann für jeden Typ eine etwas stärkere oder schwächere Einstellung gewählt werden. Der Sporthändler informiert Sie gerne über die Vor- und Nachteile bei der Feinjustierung.

Tipps

    • Lassen Sie Ihre Skibindung vor jeder Saison im Fachgeschäft einstellen.
    • Nehmen Sie Ihre Skischuhe für die Bindungskontrolle mit.
    • Verlangen Sie die Quittung aus dem Bindungseinstell-Prüfgerät und die bfu-Skivignette.

Die bfu-Skivignette bestätigt, dass die Skibindung von einer Fachperson aufgrund der individuellen Angaben korrekt eingestellt und mit einem Prüfgerät kontrolliert wurde. Sie erinnert zudem an den Termin für die nächste Kontrolle. Eine regelmässige Überprüfung der Skibindungseinstellung ist nicht vorgeschrieben. Eine fehlende Skivignette hat deshalb keinen Einfluss auf Versicherungsleistungen.

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