Ein Mitarbeiter rutscht auf dem Weg zum Lager aus und verstaucht sich das Fussgelenk. Zum Glück ist es nichts Ernstes – trotzdem ist es wichtig, dass der verstauchte Fuss richtig heilt, bevor der Betroffene wieder seiner Arbeit nachgehen kann. In solchen Momenten wird klar: Gesundheit und Wohlbefinden haben immer Vorrang.

Unkomplizierte Unterstützung

Die Führungskraft unterstützt den Mitarbeiter und organisiert seine Stellvertretung. Doch hat der Unfall auch an anderer Stelle im Betrieb Auswirkungen. Für das HR oder die Lohnbuchhaltung beginnt oft ein mühsamer Prozess: Formulare ausfüllen, Daten zusammentragen, Rückfragen klären. Genau hier kommt KLE ins Spiel – der etablierte Leistungsstandard für die effiziente, digitale Abwicklung von Schadenfällen bei SWICA.

Digitale Fallabwicklung entlastet

«Mit KLE kann die HR-Mitarbeiterin den Unfall direkt im unternehmenseigenen ERP-System erfassen», erklärt Pascal Bernet, Leiter Leistungsmanagement Unternehmen bei SWICA. Ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) ist eine Software, die Unternehmen bei der Ressourcenplanung unterstützt, beispielsweise bei der Lohnbuchhaltung. Alle wichtigen Angaben wie Name, Versicherungsnummer oder Unfallhergang werden automatisch übernommen. Ein Klick genügt, und der Fall wird verschlüsselt und sicher an SWICA übermittelt. Gedruckte Formulare oder zusätzliche E-Mails sind nicht mehr nötig. Auch das Nachreichen von Arztzeugnissen oder Taggeldabrechnungen läuft einfach und digital über KLE.

Welche Unternehmen können KLE nutzen?

KLE steht SWICA-Kunden mit einer Krankentaggeld-, Unfall- und/oder Unfallzusatzversicherung zur Verfügung. Voraussetzung für die Nutzung ist ein von Swissdec zertifiziertes ERP-System. Ob bei ihrem System eine KLE-Anbindung möglich ist, können Unternehmen direkt beim ERP-Anbieter abklären oder über folgende Liste einsehen. Gut zu wissen: Im Verlauf von 2026 werden weitere wichtige ERP-Systeme die KLE-Zertifizierung in Angriff nehmen.

Schnelle Reaktion, klare Orientierungshilfe

SWICA erhält die Meldung umgehend und überprüft, ob zusätzliche Angaben erforderlich sind. Sollte dies der Fall sein, bekommt das Unternehmen eine direkte Rückmeldung über das ERP-System. «Dadurch bleibt der gesamte Prozess transparent und nachvollziehbar», erklärt Bernet. Und weiter: «So sind sämtliche Beteiligten stets auf dem neuesten Stand und können gezielt Anpassungen vornehmen».

Mehr Zeit fürs Wesentliche

Für Bernet sind die Vorteile klar: «Der administrative Aufwand sinkt spürbar. Die Fallbearbeitung dauert nur wenige Minuten, Übertragungsfehler werden vermieden.» KLE ermöglicht es, sich auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden.

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