Die Karl Vögele AG erlebte in den letzten zwei Jahren eine umfassende Restrukturierung. Das hatte auch Auswirkungen auf die kollektive Unfallversicherung: Sie wurde der neuen Vertriebsform angepasst.

Seit Anfang 2020 ist die Karl Vögele AG UVG-Unternehmenskunde von SWICA. Schon davor war der Schuhkonzern bei SWICA versichert – mit der Krankentaggeldversicherung und der Unfall-Zusatzversicherung. Dass die Unfallversicherung ursprünglich nicht auch bei SWICA abgeschlossen werden konnte, hing mit der Vertriebsform zusammen: Mit ihrem grossen Logistikzentrum in Uznach gehörte die Karl Vögele AG zu den Betrieben, die nach UVG Art. 66 in den Zuständigkeitsbereich der Suva fallen.

2018 erfolgte die Übernahme durch den polnischen Partner CCC Group und die Restrukturierung des Schweizer Familienunternehmens. Die Produkte werden nun direkt aus Polen in die Filialen geliefert, das Logistikzentrum in Uznach musste aufgelöst werden. Und weil das neu aufgestellte Unternehmen keine Lagermitarbeitenden mehr beschäftigt, sondern ausschliesslich Büro- und Verkaufspersonal, lag ein Wechsel der kollektiven Unfallversicherung zu SWICA nahe. Mit SWICA bestand bereits eine beidseitig erfreuliche Zusammenarbeit im KTG und UVG-Z. Aus diesem Grund schloss die Geschäftsleitung der Karl Vögele AG letztes Jahr auch die Unfallversicherung für die Mitarbeitenden bei SWICA ab.

Alles aus einer Hand

Die Unfall-Zusatzversicherung, die kaum in Anspruch genommen worden war, kündigte man. Dabei hätten auch finanzielle Aspekte eine Rolle gespielt, sagt Filomena Greco, Senior HR Manager. Die UVG-Z war vor allem für Mitarbeitende des Kaders bestimmt. Nach der Umstrukturierung wurde die Kaderstruktur kleiner und somit auch der Bedarf nach dem Zusatz. «Wir können die von der Karl Vögele AG gewählte Lösung nachvollziehen», erklärt Thomas Joos, Teamleiter Verkauf Unternehmen. «SWICA empfiehlt wegen der Synergien und der Dienstleistungen aber grundsätzlich, UVG und UVG-Z zusammen zu versichern».

Zusatzversicherungen bieten weitergehende Leistungen als vom Gesetz vorgeschrieben. Bei Unfall zum Beispiel die Erhöhung des Taggelds, eine Ausdehnung der Wartetage oder eine Deckung für Löhne über dem UVG-Maximallohn.

Zeitsparendes Online Fall-Management

Die gültige Versicherungslösung für die aktuell 670 Mitarbeitenden erfüllt alle Bedürfnisse. Unfälle seien selten und die Krankentaggeld-Meldungen bewegten sich auch in der belasteten Coronazeit immer etwa im gleichen Rahmen, betont Filomena Greco. Das Online Fall-Management von SWICA klappt auch im Home-Office reibungslos. «Sobald ich die Daten ins System eingegeben habe, kommt sofort eine Schadennummer. Und bei Fragen nimmt der zuständige Sachbearbeitende mit mir Kontakt auf», sagt sie. Sehr zeitsparend sei, dass sie einen ganzen Stapel Zeugnisse aufs Mal einscannen könne und nicht alle einzeln benennen müsse. Mit der Kranken- und Unfallversicherungslösung für die Mitarbeitenden ist die HR-Verantwortliche sehr zufrieden. Über die Wirtschaftskrise, von der auch die Karl Vögele AG betroffen ist, sagt sie: «Wir bleiben zuversichtlich und werden schlussendlich gestärkt aus dieser Krise herauskommen.»

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