Laut dem Bundesamt für Statistik bleibt jede Person durchschnittlich sechs Tage im Jahr aus gesundheitlichen Gründen ihrer Arbeit fern. Dies entspricht einer Absenzquote von rund drei Prozent. Je nach Branche variiert der Prozentsatz. Lassen Sie die Ausfallquote im eigenen Unternehmen berechnen, um sich mit der Branche zu vergleichen und bei Bedarf Massnahmen zu ergreifen.

Absenzen infolge Krankheit oder Unfall kosten Unternehmen viel Geld: Das SECO schätzt die Kosten auf durchschnittlich 1 100 Franken pro Tag. Daniel Angst, Abteilungsleiter Präventionsmanagement bei SWICA: «Fehlen Mitarbeitende am Arbeitsplatz, bedeutet das mehr Arbeit für die Kollegen. Dem Unternehmen entstehen hohe Kosten: Auf jeden Franken Lohnausfallkosten kommen nochmals ein bis zwei Franken zusätzliche Kosten, zum Beispiel für Qualitätseinbussen, Überstunden der anwesenden Mitarbeitenden, Wissensverlust sowie Erhöhung der Versicherungsprämien.»

Absenzenmanagement reduziert Ausfälle

Sind Mitarbeitende länger als 90 Tage arbeitsunfähig, sinkt die Chance deutlich, dass sie ihre Arbeit wieder aufnehmen werden. Ein professionelles Absenzenmanagement lässt Führungskräfte gesundheitliche Probleme frühzeitig erkennen. Dadurch werden Fehlzeiten reduziert oder sogar verhindert. Setzen Unternehmen die Prozesse konsequent um, können die Ausfälle um bis zu 20 Prozent gesenkt werden.

SWICA unterstützt ihre Unternehmenskunden, ein systematisches Absenzenmanagement einzuführen. Für die Ist-Analyse sind die Kennzahlen des Unternehmens, wie zum Beispiel die aktuelle Absenzquote, wichtige Faktoren: «Gerade KMU wissen oft nicht, wie hoch ihre Absenzquote ist. Um ein Ziel zu definieren, werden die aktuellen Werte jedoch benötigt», erklärt Daniel Angst. Der Berechnung liegen Angaben wie die Gesamtlohnsumme, die Anzahl Mitarbeitende und das Total der Tage, an denen die Mitarbeitenden arbeitsunfähig sind, zugrunde. Daraus wird die Quote ermittelt und mit der Branche verglichen. «Die Unternehmen sehen, was die Ausfälle kosten – das ist vielen nicht bewusst.»

Systematisches betriebliches Gesundheitsmanagement spart Kosten

Neben dem Absenzenmanagement gibt es viele weitere Massnahmen, um die Ausfälle und damit die Kosten zu senken. Daniel Angst: «Mit einem betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) verbessern Unternehmen die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden. Und dies mit dem Ziel, krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten zu vermeiden oder zu vermindern.» Bei SWICA beinhaltet das BGM die Bereiche Präventions-, Leistungs- und Care Management. Je nach Ausgangssituation und Bedarf bietet SWICA ihren Unternehmenskunden ein umfassendes BGM-Konzept oder gezielte Einzelmassnahmen an. «Unsere Erfahrungen zeigen, dass sich ein systematisches BGM für Unternehmen lohnt: Wir haben Kunden, die mit gezielten und aufeinander abgestimmten Massnahmen und der Unterstützung der Geschäftsleitung einen Return on Investment von weit über 300 Prozent erzielen.»

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