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Als Gesundheitsorganisation misst SWICA dem betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) einen hohen Stellenwert bei. Um in diesem Bereich gezielt auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen zu können, gibt es auf jeder Regionaldirektion einen Regionalleiter Leistungen Unternehmen (RLLU). Diese Spezialisten stehen den Unternehmen auch als BGM-Berater zur Verfügung. Sven Lüdin ist RLLU der Regionaldirektion Zürich.

Herr Lüdin, als Regionalleiter Leistungen Unternehmen sind Sie verantwortlich für alle Fragen im Zusammenhang mit Leistungen. Welche Vorteile bringt das für die Kunden?

Bei übergeordneten Themen haben die Kunden nur noch einen Ansprechpartner – ob es um Präventions-, Leistungs- oder Care Management geht. Als Generalist verschaffe ich mir einen Überblick und koordiniere die Aufgaben bei uns intern mit den entsprechenden Abteilungen. Diese Gesamtsicht ist ein grosser Vorteil.

Wann kommen Sie zum Einsatz?

Ich bin vor allem bei Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitenden tätig. Zuerst definieren wir – gemeinsam mit dem Kunden – in einem Service Level Agreement die Zusammenarbeit im Bereich BGM. In jährlichen Evaluationsgesprächen besprechen wir offene Punkte und analysieren, was wir anpassen oder neu aufgreifen können. Auch mögliche Verbesserungen diskutieren wir. Dieser Austausch ist heute umfassender, da wir unsere Analysen übergreifend machen und geeignete Massnahmen ableiten können.

Mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement verfolgt SWICA das Ziel, Absentismus und Präsentismus vorzubeugen, Gesundheitspotenziale zu stärken und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu verbessern. Welche Aufgabe übernehmen Sie?

Sven Lüdin
Sven Lüdin, Regionalleiter Leistungen Unternehmen bei SWICA

Ich möchte unsere Kunden darin unterstützen und bestärken, BGM ganzheitlich anzugehen. Denn ich bin überzeugt: Tätigen sie Investitionen gezielt, wirkt sich dies nicht nur positiv aufs Image als attraktiver Arbeitgeber und auf die Gesundheit der Mitarbeitenden aus, sondern es bringt auch finanzielle Einsparungen – zum Beispiel durch Senkung der Absenzquote. Neben Produktivitätssteigerungen sind dies auch oft versteckte Gewinne wie zufriedenere Mitarbeitende, was sich wiederum positiv auf die Mitarbeiterbindung auswirkt und zu tieferen Fluktuationskosten führt. Ich bin sicher: Obwohl viele Unternehmen bereits aktiv sind, ist das Potenzial immer noch enorm.

Was ändert sich in der Zusammenarbeit mit den Brokern?

Eigentlich nichts. Wir begrüssen es, wenn Broker bei BGM-Fragen den Kontakt zum Kunden herstellen. Für Broker ist es spannend, zu wissen, dass wir alle drei Themenbereiche, also Präventions-, Leistungs- und Care Management, inhouse anbieten können. Dadurch können wir die ganzheitliche Betreuung sicherstellen und es stellen sich keine Fragen der Schnittstellen. Alle Kunden, die an unserem BGM-Angebot interessiert sind, können davon profitieren.

 

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