Zum fünften Mal in Folge hat SWICA das Label Friendly Work Space (FWS) erhalten – das Qualitätssiegel für Unternehmen, die besonders gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen ins Zentrum stellen. Der Auszeichnungsprozess zeigte hohe Kompetenz in Angebot und Umsetzung sowie Potenzial bei der Evaluation.

Unternehmen, die das Label Friendly Work Space von Gesundheitsförderung Schweiz tragen, machen auf potenzielle Arbeitnehmende einen guten Eindruck. Schliesslich besagt es, dass dort ein betriebliches Gesundheitsmanagement BGM existiert, das für ausgezeichnete mitarbeiterfreundliche Arbeitsbedingungen sorgt. Eine Gesundheitsorganisation wie SWICA, die ihre Kunden in betrieblichem Gesundheitsmanagement berät und entsprechende Dienstleistungen verkauft, ist geradezu verpflichtet, besonders gesundheitsförderliche Arbeitsplätze anzubieten.

Der Weg zur FWS-Zertifizierung beginnt mit einer IST-Analyse, um herauszufinden, welche Voraussetzungen des betrieblichen Gesundheitsmanagements bereits erfüllt sind, wo Optimierungspotenzial besteht und was allenfalls noch fehlt. Die Analyse setzt sich aus sechs BGM-Qualitätskriterien zusammen, die systematisch erfasst und überprüft werden.

Haben sich die gesundheitsförderlichen Massnahmen verbessert?

Nach drei Jahren wird die Analyse erneut durchgeführt. Dabei zeigt sich, ob die gesundheitsfördernden Arbeitsbedingungen optimiert werden konnten, sowie welche Massnahmen noch umgesetzt werden müssen, um die spezifischen Anforderungen zu erfüllen. Im BGM nachhaltiger und besser zu werden ist das Ziel.

SWICA hat seit der Erstzertifizierung im Jahr 2009 den Friendly-Work-Space-Rezertifizierungsprozess im vergangenen Herbst zum vierten Mal erfolgreich durchlaufen. Für das Analyseverfahren wurde diesmal mit dem Modus 3 eine andere Form des Assessments gewählt. Bei diesem befasst man sich intensiv mit den «Schwachstellen», also den Bereichen, in die vorgängig weniger investiert wurde. Im Fall von SWICA ist das die Evaluation der BGM-Prozesse. Angesichts der Vielzahl an Präventionsmassnahmen und Angeboten – zum Beispiel zu Achtsamkeit und psychischer Gesundheit oder rund um das allgegenwärtige Thema Home-Office – kam die systematische Auswertung bislang teilweise zu kurz.

Ein Assessment mit produktiven Folgen

Weil die Rezertifizierung eben nicht nur ein Beurteilungsprozess ist, sondern eine Art Workshop mit intensivem Austausch zwischen BGM-Verantwortlichen des betreffenden Unternehmens und den Assessoren von Gesundheitsförderung Schweiz, resultierten daraus konkrete Handlungsfelder. Ein «Sounding-Board» mit Vertretern aus verschiedenen Departementen soll künftig sicherstellen, dass die BGM-Massnahmen bei SWICA noch mehr Reichweite erhalten. Und mit einem «BGM-Reporting-Cockpit» sollen die umgesetzten Massnahmen bezüglich ihrer Wirkungsmessung dokumentiert und geprüft werden.

Durch die Konzentration auf diese Handlungsfelder baut SWICA ihre breite Expertise weiterhin aus. Die für den Markt entwickelten BGM-Angebote werden im eigenen Haus entwickelt und an den eigenen Mitarbeitenden erprobt, bevor sie den Kunden angeboten werden. Als kompetenter BGM-Partner für Unternehmenskunden bietet SWICA ein umfassendes Paket an gesundheitsförderlichen Massnahmen an und unterstützt Firmen dabei, ihrerseits das Label FWS zu erlangen und ihre Massnahmen im BGM zu verbessern.

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